Das Wichtigste in Kürze:
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Beim Online-Kauf beginnt die 14-tägige Widerrufsfrist erst mit Erhalt der Ware.
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Ein Widerruf muss eindeutig erklärt werden, etwa per E-Mail, Brief oder Formular.
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Fehlt eine ordnungsgemäße Belehrung, kann sich die Frist erheblich verlängern.
Das gesetzliche Widerrufsrecht ist eines der wichtigsten Rechte beim Online-Shopping. Es gibt Ihnen die Möglichkeit, einen Kauf innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen rückgängig zu machen. Doch in der Praxis gibt es einige wichtige Details zu beachten.
Wann beginnt die Widerrufsfrist?
Die 14-tägige Frist beginnt, sobald Sie die Ware erhalten haben, nicht ab dem Bestelldatum. Bei mehreren Teillieferungen beginnt die Frist erst mit Erhalt der letzten Lieferung. Wurde Sie nicht ordnungsgemäß über Ihr Widerrufsrecht belehrt, verlängert sich die Frist auf 12 Monate und 14 Tage.
Wie erkläre ich den Widerruf?
Der Widerruf muss eindeutig erklärt werden, per E-Mail, Brief oder über ein Widerrufsformular des Händlers. Es reicht nicht , die Ware einfach zurückzusenden. Bewahren Sie den Nachweis Ihrer Widerrufserklärung auf.
Ausnahmen vom Widerrufsrecht
- Versiegelte Hygieneartikel , deren Versiegelung entfernt wurde
- Maßanfertigungen und personalisierte Produkte
- Verderbliche Waren (z. B. Lebensmittel)
- Digitale Inhalte , wenn die Ausführung mit Zustimmung begonnen hat
- Versiegelte Audio-/Videoaufnahmen , deren Siegel gebrochen wurde
Wer trägt die Rücksendekosten?
Seit der Gesetzesänderung 2014 darf der Händler die Rücksendekosten dem Verbraucher auferlegen, vorausgesetzt, er hat vorher darüber informiert. Viele große Online-Händler übernehmen die Rücksendekosten freiwillig als Serviceleistung.
Häufige Fragen zum Thema
Antworten auf Suchfragen, die Leser rund um den Inhalt dieses Beitrags häufig stellen.
Wann beginnt die 14-Tage-Frist beim Widerrufsrecht?
Reicht es, die Ware einfach zurückzuschicken?
Welche Ausnahmen gibt es vom Widerrufsrecht beim Online-Kauf?
Wer zahlt die Rücksendekosten bei Widerruf?
Stand: 14. Mai 2018


